Zur Person Studium der Psychologie an der Universität Koblenz-Landau Zulassung als Heilpraktikerin für Psychotherapie durch das Gesundheitsamt Stormarn Ausgebildet in Feministischer Körper- und Gestaltpsychotherapie Berufserfahrung durch Tätigkeiten in Frauennotruf- und Beratungsstellen, in Fachberatungsstellen zu sexualisierter Gewalt und einer psychosomatischen Rehabilitationsklinik verschiedene Fortbildungen im traumatherapeutischen Bereich Mitvorsitzende des Fördervereins von Allerleirauh e.V. Ich hatte das Glück, schon während des Studiums der Psychologie Anschluss an die Frauennotruf- und Beratungsstelle Landau zu finden. Die dortige interne Ausbildung zur Beraterin, in der Fachfrauen und Betroffene sexualisierter Gewalt gemeinsam lehrten und lernten, sowie die folgende zweijährige Tätigkeit haben die Weichen für mein Berufsleben gestellt. Da ich dort miterleben und erfahren konnte, wie positiv sich Solidarität und eine tief respektvolle und würdigende Haltung auf beratende und therapeutische Begleitung auswirken, und mein Blick auf gesellschaftliche Missstände und Diskriminierung immer deutlicher wurde, fand ich zum Feminismus. Nicht, um ein Geschlecht über das andere zu heben. Sondern in dem Glauben, dass es den Zwischenschritt der Schutzräume, des kritischen Hinterfragens und des Bemerkbarmachens braucht, bis ein Miteinander auf Augenhöhe und jenseits von Diskriminierung, Dominanz und Rollenstereotypen wirklich möglich wird. Ich bin der Überzeugung, wirklich qualifizierte therapeutische Arbeit nur für Frauen anbieten zu können, da mir als solche sozialisiert ihre Lebensrealität eine bekanntere ist. Die Ausbildung in Feministischer Gestalt- und Körperpsychotherapie ist ein weiterer  Schatz in meiner Biographie. Durch sie konnte ich meine Haltung mit erster konkreter Methodik verbinden. Zwischenzeitlich hatte ich eine Anstellung als Bezugstherapeutin in einer psychosoma- tischen Rehabilitationsklinik im Schwarzwald angenommen und dort auch das große Glück, die körperorientierte Gruppentherapie mit traumatisierten Frauen zu übernehmen. Diese Kombination aus gesprächs- und körperorientierter Methodik erlebte ich als sehr wirkungsvoll. Dennoch bin ich am Ende des Jahres 2010 meinem Herzenswunsch gefolgt, habe meine Zelte im “Süden” abgebrochen, um mich im Norden niederzulassen und selbständig zu machen. Die Art und Weise wie gesellschaftlich und teilweise sogar in klinischen und wissen- schaftlichen Kontexten das Vorhandensein posttraumatischer Symptome und ihre Ursachen in Frage gestellt und die betroffenen Personen angezweifelt werden, empört mich immer wieder. Um eine möglichst fundierte und hilfreiche Alternative bieten zu können, habe ich begonnen, mich in verschiedene Richtungen im traumatherapeutischen Bereich fortzubilden. Mein Herz schlägt aus diesem Grunde auch nach wie vor für die Arbeit von Frauen- beratungsstellen mit feministischen Wurzeln, und ich freue mich, hier im Norden einige Zeit bei der Beratungsstelle Allerleirauh gearbeitet zu haben, bis Anfang 2014 ehrenamtlich in der Frauenberatungsstelle BEST tätig gewesen zu sein und nun Mitvorsitzende des Fördervereins für die Fachberatungsstelle Allerleirauh zu sein.