STIB - neurointegrative Traumaarbeit “Die Strukturierte Traumaintegration/institut berlin (stib) ist ein Verfahren, das Lydia Hantke aus den Erfahrungen mit hypnosystemischer Therapie und der Anwendung von Traumaintegrationstechniken wie EMDR und Brainspotting entwickelt hat. Es stellt eine Kombination verschiedener Methoden dar, die aufeinander aufbauend eine fortschreitend komplexere Integration des traumatischen Erlebens ermöglichen. Die Traumaexposition erfolgt mithilfe eines neuen Expositionsverfahrens, das die Muskelspannung der Augen nutzt” und ähnlich wie auch das Verfahren Somatic Experiencing (genannt SE) nach Peter Levine darauf abzielt, die unvollendete Physiologie des Traumaerlebens, die das Gesamtsystem nach wie vor belastet, sanft und behutsam zu Ende zu bringen. Die Ansprache des Augenmuskels, der wie andere Muskeln an unseren Handlungen beteiligt ist und oft eine wichtige orientierene Funktion übernimmt, wird dabei als emotional wie physisch bzw. physiologisch schonende und gut steuerbare Verbindung zwischen dem Hier und Jetzt und dem Dort und Damals genutzt. STIB kreiert somit einen leichten und vor allem gut durch die Klientin kontrollierbaren und fokussierten Zugang zu dem bisher unintegriert Wirkenden. Das macht die Methode meiner Erfahrung nach selbst bei schwierigsten Themen zu einer extrem sicheren und effektiven - und sofern man das in diesem Kontext sagen kann - sanften Art der Traumabearbeitung, in der zu einem Abschluss und Beruhigung kommt, was bislang als offenes Ende unbemerkt oder offensichtlich im Gesamtsystem wirkte und den Alltag erschwerte. Aufgrund der hohen Strukturiertheit des Verfahrens besteht jederzeit die Möglichkeit zur Überprüfung und Orientierung im weiteren Vorgehen. Besonders geeignet ist die Methode auch bei wenig konkreten Erinnerungen oder belastender aber bislang unerklärlicher Symptomatik wie z.B. Schmerzen oder wiederkehrenden Ekelgefühlen. Besonders sympathisch und empfehlenswert für KollegInnen wird STIB für mich dadurch, dass die Urheberin ihre Methode als “creative common ©©” versteht, das heißt, dass Austausch und gemeinsame Weiterentwicklung sehr erwünscht und so auch eine beständige Optimierung und Qualitätssicherung gewährleistet sind. Zu näheren Informationen fragen Sie mich gerne oder informieren Sie sich unter www.institut-berlin.de, von wo auch die Zitate auf dieser Seite stammen.